Satzung

Satzung des Tennisclub Tiefenbach 1978 e.V.

§1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Name des Vereines ist TENNISCLUB TIEFENBACH 1978 e.V.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Tiefenbach, er wurde am 31. Mai 1978 gegründet
3. Das Geschäftsjahr beginnt am 01. Januar und endet am 31. Dezember.

§2

Zweck

1. Der Verein erstrebt die Förderung des Tennissports, sowie die sportliche Förderung und die Jugendpflege.
2. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung und zwar insbesondere durch Unterhaltung von Tennisplätzen zur sportlichen Ertüchtigung der Mitglieder.
3. Der Verein ist Mitglied
a. des Landessportbundes Hessen. e,V.
b. des Hessischen Tennisverbandes

§3

Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus

a. Aktiven Mitgliedern
b. Ehrenmitgliedern
c. Mitgliedern der Jugendabteilung
d. Passiven Mitgliedern
e. Ruhenden Mitgliedschaften

2. Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jeder ohne Rücksicht auf Beruf Rasse, Religion und Staatsangehörigkeit werden.

3. Aufnahme

Als aktives Mitglied kann nur aufgenommen werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Jüngere Mitglieder gehören der Jugendabteilung an.
Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit Zweidrittelmehrheit seiner Mitglieder,

4. Ehrenmitglieder

Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können durch die Generalversammlung auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern gewählt werden.
Sie sind von der Zahlung des Eintrittsgeldes und des Mitgliedschaftsbeitrages befreit und genießen die rechte eines aktiven Mitgliedes.

5. Pflichten des Mitglieds

Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein bei der Durchführung seiner Aufgaben zu unterstützen, die Interessen des Vereines zu wahren und die Beschlüsse des Vereines durchzuführen. Insbesondere ist die Clubordnung einzuhalten.
Den Anweisungen der Personen, die vom Vorstand mit der Überwachung der Einhaltung der Clubordnung beauftragt sind, ist Folge zu leisten.

6. Eintrittsgelder, Beiträge und Umlagen

Die Höhe der Eintrittsgelder, Beiträge und Umlagen bestimmt die Generalversammlung. Näheres regelt die Clubordnung.

7. Ende der Mitgliedschaft

a. die Mitgliedschaft endet

aa. durch Austritt.
Der Austritt ist zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig und muss unter Einhaltung er dreimonatigen Kündigungsfrist dem Vorstand durch eingeschriebenen Brief erklärt werden. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.
Bei einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von mehr als 20 v.H. ist die außerordentliche Kündigung zulässig.
Die Beiträge sind bis zum Zeitpunkt der außerordentlichen Kündigung anteilmäßig zu entrichten.

ab. Durch Ausschluss.
Der Ausschluss kann erfolgen, wenn wiederholt, trotz Abmahnungen, den Interessen des Vereines zuwidergehandelt wird.
Voraussetzung ist ein schriftlich begründeter Antrag eines Vereinsmitgliedes.
Dem Auszuschließenden ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
Die Entscheidung über dem Ausschluss steht dem Vorstand zu.
Für den Ausschluss sind zwei Drittel der Stimmen des gesamten Vorstandes erforderlich.

Dem Betroffenen steht ein Einspruch innerhalb von vierzehn Tagen nach Zugang der Entscheidung des Vorstandes zu. Über den Einspruch entscheidet die nachfolgende Mitgliederversammlung endgültig mit einfacher Mehrheit.
Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.

b. Mit dem Ausscheiden aus dem Club erlischt jeder Anspruch auf das Clubvermögen. Näheres regelt die Clubordnung.

8. Rückerstattung von Vereinsbeiträgen

Etwaige Überschüsse dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Überschuss Anteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.

Abweichend von § 27 Absatz 3 Satz 2 BGB können Vorstandsmitglieder im Sinne des § 6 der Satzung für Ihre Vorstandstätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten. Voraussetzung hierfür ist ein Beschluss des Vorstandes, der Höhe und Fälligkeit der Vergütung regelt.

Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigen.

§4

Organe des Vereines sind

a. die Generalversammlung
b. der Vorstand
c. die Jugendversammlung

§5

Generalversammlung

1. Die ordentliche Generalversammlung des Vereines soll innerhalb von 3 Monaten
nach Ablauf des Geschäftsjahres stattfinden.

2. Außerordentliche Generalversammlungen sind vom Vorstand nach Bedarf oder auf schriftliches Verlangen von einem Drittel der aktiven Mitglieder einzuberufen.
Der entsprechende Antrag der aktiven Mitglieder ist dem Vorstand vorher einzureichen.

3. Die Generalversammlung ist mindestens zwei Wochen vorher mit Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladungen einzuberufen. Über die Zulassung von Zusatzanträgen zur Tagesordnung, die während der Generalversammlung schriftlich zu stellen sind, wird gemäß Ziffer 6 § 5 entschieden.
Anträge auf personelle Veränderungen des Vorstandes sind zehn Tage vor Abhaltung
Der Generalversammlung schriftlich einzureichen. Die entsprechend abgeänderte Tagesordnung wird nachgereicht. Anträge, die bis zum Ablauf des Geschäftsjahres schriftlich dem Vorstand vorliegen, sind in die Tagesordnung der nächsten Generalversammlung aufzunehmen.

4. Den Vorsitz der Generalversammlung führt der erste Vorsitzende oder sein Stellvertreter.

5. Aufgaben der Generalversammlung sind

a. Jahresbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr
b. Kassenbericht 1. Kassierer / in
c. Bericht der Kassenprüfer / innen
d. Entlastung des Vorstandes
e.1. Wahlen des Vorstandes (alle 2 Jahre)
e.2. Bestätigung des Jugendwartes und der Jugendsprecher, die von der Jugendversammlung gewählt sind.
f. Festsetzung der Eintrittsgelder, Beiträge und Umlagen
g. Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten
Haushaltsplanes des Vereines
h. Wahl der Kassenprüfer / in
i. Beschlussfassung über Anträge gemäß Ziffer 3

6. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Stimmberechtigten beschlussfähig. Es entscheidet einfache Stimmenmehrheit, soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist.
Die sich der Stimme enthaltenden Mitglieder sind bei der Feststellung der jeweiligen Mehrheit nicht mitzuzählen. Sie sind wie Abwesende zu behandeln.
Ebenso sind bei schriftlicher Abstimmung abgegebene ungültige Stimmen nicht zu berücksichtigen.
Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit.

7. Stimmrecht haben

a. Ehrenmitglieder
b. Aktive Mitglieder
c. Passive Mitglieder

Auf jedes anwesende Mitglied entfällt eine Stimme.

8. Über den Verlauf der Generalversammlung ist binnen 4 Wochen eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Vorsitzenden der Generalversammlung und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Beschlüsse sind wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen.

9. Wahlen und Abstimmungen erfolgen grundsätzlich geheim durch Stimmzettel, wenn die Generalversammlung auf Antrag keine andere Form durch Zuruf bestimmt.

§6

Der Vorstand besteht aus

a. der / dem ersten Vorsitzenden;
b. der / dem stellvertretenden Vorsitzenden;
c. der / dem Schriftführer / in;
d. der / dem stellvertretenden Schriftführer / in und Pressewart / in
e. der / dem ersten Kassenwart / in
f. der / dem stellvertretenden Kassenwart / in
g. der / dem Sportwart / in
h. der / dem Jugendwart / in
i. der / dem ersten Beisitzer / in
j. der / dem zweiten Beisitzer / in
k. der / dem Jugendsprecher / in
l. der / dem Platzwart / in

Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Generalversammlung alle 2 Jahre.
Eine Wiederwahl ist möglich. Scheiden während einer Amtsperiode mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder aus, so hat der restliche Vorstand eine außerordentliche Generalversammlung zur Neuwahl des Vorstandes einzuberufen.

Vorstand im Sinne §26 BGB i sind der erste Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende. Der Schriftführer und der erste Kassenwart. Jeweils zwei der vorgenannten Vorstandsmitglieder sind zur Vertretung des Vereines berechtigt.

Der Vorstand wird vom ersten Vorsitzenden nach Bedarf unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des ersten Vorsitzenden den Ausschlag.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind, darunter entweder der Vorsitzende, sein Stellvertreter oder der Kassierer.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung, soweit der erste Vorsitzende nicht anwesend ist.

Ausgaben kann der Vorstand selbständig vornehmen, soweit sie sich im Rahmen des zu Beginn des Geschäftsjahres aufzustellenden Haushaltsplanes bewegen bzw. von der Generalversammlung grundsätzlich genehmigt sind.

Die Beschlüsse des Vorstandes werden in einer Niederschrift festgehalten, die von der / dem Vorsitzenden und von der / dem Schriftführer/ in zu unterschreiben ist.

Der Vorstand erlässt eine für alle Mitglieder verbindliche Clubordnung.

§7

Eigenständigkeit der Vereinsjugend

a. Zur Vereinsjugend gehören alle Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, sowie die gewählten und berufenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Vereinsjugendarbeit.
Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich im Rahmen dieser Satzung und der Jugendordnung selbständig. Sie entscheidet über die ihr im Haushaltsplan zur Verfügung gestellten Mittel in eigener Zuständigkeit.

b. Sie wird geleitet durch einen Jugendausschuss. Dieser wird in einer Jugendvollversammlung gewählt. Jugendwart und / oder Jugendwartin, bei Bedarf auch ein Jugendsprecher oder eine Jugendsprecherin, vertreten die Interessen der Jugend im Vorstand. Alles weiter regelt eine Jugendordnung, die von der Jugend zu entwerfen ist und von einer Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt werden muss.
Die Jugendordnung ist nicht Bestandteil dieser Satzung.

§ 8

Auflösung

1. Über einen Antrag auf Auflösung des Vereines kann nur die Generalversammlung entscheiden. In diesem Falle ist eine Mehrheit von drei Viertel der gültigen Stimmen bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so wird eine zweite Versammlung unter Angabe des Zwecks und der Mitteilung über den ergebnislosen Verlauf der ersten Sitzung einzuberufen.
Die zweite Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.

2. Bei Auflösung des Vereines bleibt der Vorstand als Liquidator im Amt.

3. Bei der Aufhebung oder Auflösung des Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereines an die Stadt Braunfels, die das Vermögen ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Diese Satzung wurde in der Generalversammlung des Tennisclubs Tiefenbach 1978 e.V. am 22.10.2016 beschlossen.

1. Vorsitzender 1. Schriftführer

Bernd Liebetrau Heike Strack